Erreichbarkeit

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Bruno Durst ist Pastoralreferent und arbeitete von 1998-2010 am Klinikum der LMU München

Abstract

Die Begleitung trauernder Angehöriger als originäre Aufgabe innerhalb des „Systems Krankenhaus“ ist nur selten im Blick von Ärzten und Pflegenden. Trauerbegleitung nach gängigem Verständnis geschieht meist erst ab einem Zeitpunkt, der lang nach dem Termin der Bestattung liegt und oft erst dann, wenn sich Symptome eines erschwerten Trauerverlaufs zeigen.
Trauerbegleitung im Krankenhaus bei Zugehörigen von Patienten, die gerade verstorben sind, kommt oft auch zu kurz, weil Offenheit dafür vom Personal in der ersten „Phase des Schocks“ nur eingeschränkt für möglich gehalten wird.
Dabei zeigen Erfahrungen bei perinatalen Todesfällen und aus der Krisenintervention, dass eine Begleitung innerhalb des perimortalen Zeitfensters präventiven Charakter hinsichtlich eines erschwerten oder gar pathologischen Trauerverlaufs haben kann.
Am Totenbett kommt der Realisation des Todes, der Validierung des erlittenen Verlustes, der Auslösung der Trauerreaktion und der Evaluierung von Risikofaktoren entscheidende Bedeutung zu. Durch bewusstes und strukturiertes Vorgehen kann ein Abschiednehmen ermöglicht werden, das den Trauerprozess günstig beeinflusst.

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