Erreichbarkeit

Sie erreichen uns in dringenden seelsorglichen Fällen rund um die Uhr über die Station oder die Telefonzentrale (+49 89 4140-0).

Unser Angebot gilt für Patienten, Angehörige und Personal unabhängig von Religion und Weltanschauung!


SEELSORGE-PORTAL, KRISENINTERVENTION,
KATH. ANGEBOTE:
Telefon +49 (089) 4140-2292 
(täglich 9-17 Uhr, sonst über die Station)

EVANGELISCHE SEELSORGE:
Telefon +49 (089) 4140-2295 

Vertraulichkeit

Grundprinzip der Seelsorge ist die Vertraulichkeit und die Schweigepflicht.
Patientinnen und Patienten wie das Personal können darauf vertrauen, dass keine Informationen aus persönlichen Gesprächen ohne ihre Zustimmung weitergegeben werden.

Ökumenische Ausrichtung

Evangelische und katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten im Klinikum ökumenisch zusammen.

Dies kommt insbesondere zum Ausdruck:

  • in regelmäßigen Dienstgesprächen, in denen gemeinsame Themen und Fragestellungen beraten und entschieden werden;
  • in der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit;
  • in der gemeinsamen Verantwortung für die Seelsorge auf den einzelnen Stationen;
  • in der ökumenisch verantworteten Ehrenamtlichen-Arbeit;
  • in Gottesdiensten, die in ökumenischer Offenheit und zu bestimmten Anlässen auch in ökumenischer Verbundenheit gefeiert werden;
  • in der Offenheit für die spirituellen Bedürfnisse von Menschen anderer kultureller und religiöser Herkunft. 
  • Bei Bedarf vermittelt die Seelsorge entsprechende Ansprechpartner.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Neben den hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern ist eine größere Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Klinikseelsorge tätig.
Bei über 60 Stationen ist die Beteiligung Ehrenamtlicher eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfahrbare und kontinuierliche Präsenz der Seelsorge im Klinikum.
Das Engagement und die Erfahrung der Ehrenamtlichen bereichert das Angebot der Seelsorge.
Die ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger werden in einem halbjährigen Ausbildungskurs theoretisch und praktisch für ihren Dienst auf Station vorbereitet und durch die Kirche beauftragt. In ihrer seelsorglichen Tätigkeit werden sie durch die Hauptamtlichen unterstützt, begleitet und fortgebildet. Dies geschieht in regelmäßigen Gruppenreflexionen, in regionalen Fortbildungsangeboten und in persönlicher Beratung und Supervision.
Aufgabe der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wöchentlichen Seelsorgebesuche und -gespräche auf den ihnen zugeteilten Stationen.
Sie sind dort eigenverantwortlich tätig. Hauptamtliche unterstützen und ergänzen ihre Arbeit.

Fachkompetenz und Qualität

Seelsorge im Krankenhaus bedarf einer fundierten und reflektierten Aus- und Weiterbildung.
Alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein theologisches Hochschulstudium und eine kirchliche Seelsorgeausbildung abgeschlossen. Darüber hinaus haben sie sich pastoralpsychologisch weitergebildet und meist relevante Zusatzqualifikationen (Krisenintervention, Gesprächsführung, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Gruppendynamik, analytische Ausbildung, Kommunikation mit Menschen in veränderten Bewusstseinszuständen, Ethikberatung etc.) erworben.

Regelmäßige Fortbildung, kollegiale Beratung und Supervision sind bei uns Standard.
Die regelmäßige Auswertung unserer Arbeit ist wichtiger Teil der Qualitätssicherung und -entwicklung. Hierbei werden auch die Rückmeldungen durch Personal und Patienten berücksichtigt und sind sehr erwünscht.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Zu unserem Selbstverständnis gehört das Interesse, mit den verschiedenen im Haus tätigen Berufsgruppen und Einrichtungen in Kontakt zu sein und zusammenzuarbeiten.

Konkret heißt das:

  • regelmäßiger Austausch mit dem Vorstand des Klinikums, nach Möglichkeit auch mit den Direktoren und Direktorinnen der Einzelkliniken und Abteilungen;
  • Kooperation mit dem pflegerischen und ärztlichen Personal auf den jeweiligen Stationen und den interdisziplinären Kompetenzzentren des Klinikums;
  • Kontinuierliche Mitarbeit in interdisziplinären Arbeitsgruppen (z.B. Würdevolles Sterben, Ethik im Klinikum, Konfliktmanagement, Palliativmedizinischer Dienst);
  • Planung und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen (z.B. Gedenkfeiern für Verstorbene, Einführung neuer Mitarbeiter(innen), Symposien etc;
  • Mitgliedschaft in der Ethikkommission und dem Ethikkomitee; 
  • Zusammenarbeit mit und Unterstützung der Arbeit der ehrenamtlichen Krankenhaushilfe (Grüne Damen).
Zum Seitenanfang