TV01TV01 Schaltet mich ab

Schaltet mich ab – Patientenverfügung im Ärztealltag

Dokumentation, D 2010 – 29 Min.

Regie: Renate Werner, Redaktion: Angelika Wagner

WDR, kfw

Seit 2009 ist der niedergeschriebene letzte Wille in der Patientenverfügung rechtsgültig. Auch wenn Ärzte anders entscheiden wollten, sie müssen dem Patientenwillen folgen, sonst machen sie sich der Körperverletzung strafbar, Renate Werner begleitet die Ärzte im St, Marienhospital in Köln: Was im neuen Gesetzestext einfach klingt, wird im Krankenhausalftag zum Dilemma.

„Dazu kommt, dass etwa die Hälfte der Patientenverfügungen ungültig sind", erzählt Geriatriearzt Johannes-Josef Raczinski. „Dann liegt es allein an uns Ärzten zu entscheiden, ob ein Leben verlängert wird oder nicht." Garantiert das neue Gesetz nun den Patientenwillen? Öder bringt es neue Konflikte in die Krankenzimmer?

TV02TV02 Gewitternacht

Gewitternacht – Kinder fragen nach dem Sinn

Animationsfilm, Kanada 2003 - 10 Min.

Ein Film von Michele Lemieux, nach ihrem gleichnamigen Kinderbuch

National Filmboard of Canada

Hauptperson in „Gewitternacht“ ist ein kleines Mädchen, das zusammen mit ihrem Hund im Bett liegt und einschlafen möchte. Viele Gedanken gehen ihr durch den Kopf. Immer wieder wälzt sie sich hin und her. Tausend Fragen beschäftigen sie. Woher komme ich? Wo endet überhaupt die Unendlichkeit? Ob es Leben auf anderen Sternen gibt? Würden wir deren Bewohner erkennen? Schnell noch einen Blick unter s Bett. Schließlich weiß man ja nie...

TV03TV03 Jakobsweg

Bis ans Ende der Welt – Auf dem Jakobsweg mit Ulrich Reinthaller

Dokumentarfilm, D 2007 – 44 Min.

Buch und Regie: Michael Cencig

Redaktion: Andrea Kammhuber (BR), Christoph Guggenberger (ORF)

Tellux-FiIm GmbH, Martin Chordoba in Koproduktion mit dem BR, 3sat, ORF

Wie kaum ein anderer Pilgerweg steht der spanische Jakobsweg für spirituelle Höhepunkte, optisch eindrucksvolle Erlebnisse und leidvolle und überraschende Wanderabenteuer. Der Jakobsweg ist aber vor allem Eines: Die Reise des Pilgers in sein Inneres. Der TV-Schauspieler Ulrich Reinthaller nimmt uns auf diesen beschwerlichen Fußmarsch mit. Eine eindrückliche Dokumentation.

TV04TV04 Silent Love

Silent Love

Kurzspielfilm, D 1994 - 18 Min.

Regie: Josh Broecker

ABRAXAS, Dirk Engelhard, Christoph Müller, München

Weihnachten. Jason und Marie sind jung und leben in bescheidenen Verhältnissen. Jeder möchte den anderen mit einem Geschenk überraschen. Die Armut zwingt beide dazu, jeweils den einzigen und liebsten- Besitz zu verkaufen. Doch am Heiligen Abend kann sich zunächst keiner der beiden so recht über das Opfer des anderen freuen ...
Nach der weltberühmten Kurzgeschichte von O. Henry.

TV05TV05 Luther

Die Entdeckung des Martin Luther

Dokumentation, D 2003 – 29 Min.

Regie: Christopher Paul

Gruppe 5 Filmproduktion Köln im Auftrag des WDR – kfw

Luthers „Turmerlebnis“ (wahrscheinlich 1513) verändert ihn, die Kirche und die Welt.
Ein Satz des Römerbriefes lässt Luther eine Nacht der Entscheidung erleben.
Eine spannende Visualisierung der zentralen Thesen der Reformation.

TV06TV06 Gewitternacht Die grosse Frage

Die große Frage

Animationsfilm, D 2005 - 3 Min.

Ein Film von Matthias Bruhn und Inka Friese, nach einem Kinderbuch von Wolf Erlbruch

TrickStudio Lutterbeck GmbH im Auftrag des WDR

Warum bin ich auf der Welt? Fragt ein Kind - der Film gibt verschiedene Antworten und zeigt, dass jeder persönlich dazu eine Antwort finden muss.

TV07TV07 Krankensalbung

Die Krankensalbung

Dokumentation, D 2010 – 19 Min.

Buch und Regie: Max Kronawitter

Katholisches Filmwerk

Lange Zeit galt es als Todessakrament: Die letzte Ölung wurde sogar Verstorbenen gespendet. Heute drückt sich bereits im Namen ein Bedeutungswandel aus. Der Film von Max Kronawitter, der im Auftrag von FWU und kfw entstanden ist, macht deutlich: Die Krankensalbung versteht sich als ein Sakrament der Stärkung. Es will Menschen, denen eine Erkrankung die Vergänglichkeit des Lebens andeutet, Mut machen. Gerade dann, wenn Ängste und existenzielle Fragen auftauchen, will es den Kranken die Nähe Gottes erfahren lassen. Der Film veranschaulicht die wichtigsten Gesten und Symbole des Sakraments und begleitet eine junge Frau, die sich im Verlauf ihrer Krankheit die Krankensalbung mehrfach hat spenden lassen.

TV08TV08 Windsberg

Väter und Söhne – Abtei Windsberg

Dokumentation, D/A 2003 – 45 Min.

Regie: Michael Wandt

Bayerischer Rundfunk, ORF und TELLUX FILM GmbH München (kfw)

Die Donau war Verkehrsweg für die irischen Missionare, die hier zahlreiche Abteien gründeten und den Menschen das Christentum verkündeten, und sie war Verkehrsader in den Osten, von Passau aus. An ihren Ufern entstanden Stifte als Zentren des Christentums, der abendländischen Tradition und auch der Wirtschaft.

Die 20-teilige Reihe „Donauklöster" fragt, wie es den Mönchen und Nonnen heute gelingt, die eindrucksvollen Klosterbauten und ihr großes historisches und spirituelles Erbe mit neuem Leben zu erfüllen.
Der legendäre Mühlhiasl, der Waldprophet, sagte vor 200 Jahren dem Abt von Windberg, am Rande des Bayerischen Waldes, voraus, dass er und sein Konvent durch Gewalt zu Grunde gehen werden. Zunächst ist es auch so geschehen: Das Kloster wurde 1803 säkularisiert, zerschlagen und als Brauerei genutzt. Erst im Jahr 1923 zog neues Leben in die verfallenen Mauern ein: Holländische Prämonstratenser konnten das heruntergewirtschaftete Kloster aufkaufen. Pater Roger van der Heijden erinnert sich noch gut an den ersten Prior des Klosters, Michael van der Hagen. Wie dieser mit harter Hand den Konvent führte und deshalb den Spitznamen „Der eiserne Michael" erhielt. Dessen Nachfolger, der heutige Abt Thomas Handgrätinger, hatte noch lange damit zu tun, dass sein Kloster von den Einheimischen als „Holländerkloster" angesehen wurde. Ungebrochen erscheint bis heute die spirituelle Kraft Windbergs. Roggenburg, das Tochterkloster, belebt als umtriebiges Aktionszentrum das Schwabenland. Beide Konvente sind auf verschiedenen Wegen in die Zukunft aufgebrochen. Wohin diese führen, wird die Zeit erweisen

TV09TV09 Paradiesgrten

Paradiesgärten

Dikumentation, D 2006 – 52 Min.

Buch: Gerhard Reikel – Regie: Christian Kugler

Tellus-Film GmbH, Arte G.E.I.E, ORF

Seit Hunderten von Jahren werden Gartenanlagen nach Motiven und Visionen in der Bibel, im Koran und in den Lehren Buddhas gestaltet. Worin unterscheiden sich diese Interpretationen des Himmels?
Die Dokumentation „Paradiesgärten'' vergleicht Gartenkunstwerke, die paradiesischen Vorstellungen in den drei Weltreligionen Christentum, Islam und Buddhismus entsprechen: die islamischen Gärten in Granada und Sevilla, die buddhistische Gartenanlage in Kioto und die gärtnerischen Bibelinterpretationen der niederösterreichischen Benediktinerstifte Melk und Altenburg.

TV10TV10 Lourdes

Letzte Hoffnung Lourdes

Dokumentation, D 2007 – 29 Min.

Redaktion: Meinhard Schmidt-Degenhard - Regie: Tilman Jens und Bettina Oberhäuser
Hessischer Rundfunk

Die Strapaze ist fixer Bestandteil des Programms: 300 Pilger aus den Bistümern Fulda, Limburg und Mainz begeben sich über Pfingsten auf Wallfahrt ins südfranzösische Lourdes. Unter ihnen 50 Schwerkranke, gezeichnet von Parkinson, MS oder Krebs. Die Prognose der Ärzte ist zumeist wenig günstig. Und doch stirbt die Hoffnung zuletzt. Es ist die Hoffnung, die für gläubige Katholiken einen Namen hat: Lourdes, der Ort mit den heiligen Quellen, der Ort der großen und kleinen Wunder.

Immerhin 67 Kranken-Heilungen hat der Vatikan in rund 150 Jahren als solche anerkannt. Aber hier gibt es auch ganz andere Wunder, weniger spektakulär und doch nicht minder groß: dass sich das eigene Leid in einer Gruppe von Menschen, denen es nicht bessergeht, auf einmal erträglicher anfühlt; dass sich die gesunden Mitpilger liebevoll um die Kranken kümmern - so ganz anders als im Leistungskatalog des Pflegedienstes zuhause.

TV11TV11 Franz

Jesus von Assisi – Franziskus

Dokumentation, D 2007 – 44 Min.

Buch und Regie: Friedrich Klütsch

Tellus-Film GmbH Martin Choroba, im Auftrag des ZDF

Wer ist dieser Franz von Assisi? Die Antwort, die die Dokumentation bietet, bewegt sich zwischen den Alternativen Heiliger oder Kirchenrebell und weist damit auf die Ambivalenzen hin, die die Beschäftigung mit dieser Person des 13. Jahrhunderts für christliches Denken und Handeln bieten kann. Es ist die Suche nach dem eigenen Weg des Franziskus, die sich als Nachfolge bzw. Nachahmung des Weges Jesu skizziert, die die Dokumentation darstellen will. Dies macht gerade auch der Titel des Films Jesus von Assisi deutlich. Die Dokumentation überlässt es aber dem Zuschauer, sein Bild von Franziskus in der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Sichtweisen zu finden, und ist damit ein Impuls zu weiterem Nachdenken.

TV12TV12 Alttting

Heilige Orte: Altötting

Dokumentation, D 2006 – 44 Min.

Buch und Regie: Maria Blumencron

Katholisches Filmwerk

Altötting ist Bayerns wichtigster Wallfahrtsort. Mit dem Heimatpfleger Michael Lerch macht sich die Filmemacherin Maria Blumencron auf Spurensuche, um die aufregende Glaubens-Geschichte des Dorfes nachzuzeichnen.

TV13TV13 Selma

Selma, das Schaf

Animationsfilm, D 1998 – 3 Min.

 Regie: Alexandra Schatz Buch: Jutta Bauer

SWR, Stuttgart/Katholisches Filmwerk GmbH, Frankfurt

Das Schaf Selma verbringt jahraus, jahrein seine Tage mit den immer gleichen Verrichtungen und ist dabei stets zufrieden und glücklich. Es lässt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als man es fragt, was es tun würde, wenn es mehr Zeit hätte oder im Lotto gewinnen würde: Selma würde dasselbe tun, was sie schon immer getan hat, und sie würde offensichtlich nichts vermissen.

TV14TV14 Dangle

Dangle

Kurzspielfilm, D/GB 2003 – 6 Min.

Buch und Regie: Philipp Traill

Berlinale Talent Campus 2003, Triggerhappyproductions

Ein Mann wandert tagsüber auf dem Teufelsberg in Berlin und entdeckt ein Seil, das vom Himmel herunterhängt. Erstaunt betrachtet er das Seil, bis er der Versuchung erliegt, daran zu ziehen. Das Licht geht aus, es ist Nacht. Er zieht erneut und es ist wieder Tag. Mit steigender Begeisterung verwandelt der Mann in Sekunden Tag und Nacht. Doch auf einmal geschieht etwas Unvorhergesehenes. Mit einfachen filmischen Mitteln erzählte Geschichte über die Hybris des Menschen „Gott zu spielen". Kurzweilig und originell.

TV15TV15 Mekka

Heilige Plätze – Mekka

Dokumentation, D 2007 – 51 Min.

Regie und Buch: Ingo Langnere

PROVOBIS FILM, Jürgen Haase, MDR/ARTE; kfw

Für Nichtmuslime ist Mekka tabu. Nur Muslime dürfen nach Mekka einreisen, und jedes Jahr pilgern Millionen Anhänger des Islam in die saudiarabische Stadt, um hier ihre wichtigste religiöse Pflicht zu erfüllen. Obwohl sich viele Menschen im Westen seit dem New Yorker Terroranschlag vom 11. September 2001 mit dem Islam beschäftigen, wissen die wenigsten, was Muslime in und um Mekka herum eigentlich tun. Der Film zeigt Bilder von großer Intensität. Er lässt ausführlich Mekkapilger zu Wort kommen. Im Grunde ist der Film selbst eine Pilgerfahrt.

TV16TV16 Lhasa

Heilige Plätze - Lhasa

Dokumentation, D 2007 - 51 Min.

Regie und Buch: Anne Worst

PROVOBIS FILM, Jürgen Haase, MDR/ARTE; kfw

Lhasa ist das Herz Tibets, der Potala Palast das heilige Zentrum für die tibetischen Buddhisten. Der Grundstein wurde im 7. Jahrhundert gelegt, aber seine heutige Gestalt erhielt der Palast erst 1000 Jahre später. Seither residierte hier der Dalai Lama, das religiöse und weltliche Oberhaupt Tibets. Mit der chinesischen Besetzung 1950 und der Vertreibung des Dalai Lama wurde der Potala Palast zum Museum. Der Film beschreibt anhand zweier Mönche (Lehrer und Schüler) die von ihrem Heimatkloster zu einer Pilgerreise nach Lhasa aufbrechen, wie die Tibeter allen Widerständen zum Trotz, ihrer alten Kultur treu bleiben.

TV17TV17 Jerusalem

Heilige Plätze – Jerusalem

Dokumentation, D 2007 51 Min.

Regie und Buch: Anne Worst

PROVOBIS FILM, Jürgen Haase, MDR/ARTE; kfw

Jerusalem ist das geistige Zentrum der drei großen monotheistischen Weltreli­gionen, ein heiliger Platz für Juden, Christen und Muslime. Der Film begibt sich an die neuralgischen Punkte der Stadt und stellt drei Menschen vor, für die Jeru­salem heute Heimat ist: Eine junge armenische Christin, die im armenischen Viertel der Altstadt aufgewachsen ist und dort lebt, einen orthodoxen Juden, der gemeinsam mit seiner Verlobten aus den USA ins gelobte Land übersiedelte, und einen Muezzin der al-Aqsa-Moschee, der sich nach dem „Dienst" in seine Klause auf dem Tempelberg zurückzieht.

TV18TV18 Macht der 10 Gebote

Bibelrätsel - Die Macht der 10 Gebote

Terra X

Dokumentation mit Spielszenen, D 2012, 44 Min.

Buch und Regie: Friedel Klütsch

IFAGE Filmproduktion GmbH im Auftrag des ZDF; kfw

Die zweite Folge der ZDF-Reihe geht der Frage nach, warum die Zehn Gebote - als einzige Gesetzessammlung aus der Zeit des Alten Orients - bis heute Bestand haben. Begleitet von Margot Käßmann, befasst sich die filmische Recherche mit der Erfolgsgeschichte der Zehn Gebote, die sich bis in die Formulierungen moderner Rechtsordnungen hinein verfolgen lassen.

TV19TV19 Karriere Gottes

Bibelrätsel - Die Karriere Gottes

Terra X

Dokumentation mit Spielszenen, D 2012, 44 Min.

Buch und Regie: Friedel Klütsch

IFAGE Filmproduktion GmbH im Auftrag des ZDF; kfw

Abseits theologischer Erklärungsversuche will die erste Folge des Zweiteilers den Werdegang des biblischen Gottes anhand von Fakten und Funden nachvollziehen. Begleitet von Margot Käßmann, befasst sich die filmische Recherche mit den Stationen der Karriere Gottes, die ihn von einer lokalen Gottheit der Nomaden zum mächtigsten Himmelsherrscher der Geschichte führt.

TV20TV20 Woran glauben

Woran glauben?

Dokumentation, D 2014, 45 Min.

Regie: Eva Achinger, Christiane Miethge Redaktion: Bettina Hausier

BR; kfw

Eigentlich ist die Sache ziemlich klar: die Kirchen sind leer, die Fußballstadien voll. Genauso wie die Clubs, die Bars, die Yogaklassen. Aber heißt das: aus, vorbei, der Mensch hat aufgehört zu glauben? Wir glauben: nein. Auch die Wissenschaft sagt: Zumindest ein kleines Eckchen unseres chronisch vernünftigen Kopfs glaubt an etwas - ob nun bewusst oder unbewusst. Irgendetwas hat jeder in seinem Leben, das Halt gibt, Sinn stiftet. Nur, was ist das? Woran glauben wir? Gott, das Higgs-Teiichen, die Liebe? Aus einem Internetblog zum Thema Glauben entstand die Dokumentation. Vorgestellt werden: Maria aus Kaufbeuren - die Religiöse, Julia aus Diedorf bei Augsburg - die spirituelle Atheistin, Christian aus Seeg - der Wissenschaftsgläubige, Franziska aus Schlehdorf ~ die Spirituelle.

TV21 1-13TV21 2000 Jahre Christentum

2000 Jahre Christentum

Dokumentation, D1999 – 13 x 45 Min.

Regie: Georg Graffe (Folge 1), Friedrich Klütsch (Folge 2), , Marvin Entholt (Folge 3), Martin Papirowski (Folge 4), Klaus Kafitz (Folge 5), Michael Gregor (Folge 6), Marvin Entholt (Folge 7), Jürgen Dzwienk (Folge 8), Werner Herzog (Folge 9), Michael Gregor (Folge 10), Thomas Wartmann (Folge 11), Matthias Unterburg (Folge 12), Günther Klein/Gero von Boehm (Folge 13)
Redaktion: Uwe Michelsen (Folge 1), Susanne Sturm (Folge 2), Uwe Michelsen (Folge 3), Raimund Ulbrich (Folge 4), Uwe Mönninghoff (Folge 5), Ulrich Harbecke (Folge 6), Susanne Sturm (Folgen 7, 9), Uwe Michelsen (Folge 8), Hubert Schöne (Folgen 10, 12), Uwe Mönninghoff (Folge 11), Ulrich Harbecke (Folge 13)

Gefördert durch den FFF FilmFernsehFonds und MDM Mitteldeutsche Bayern Medienförderung

ARD, it media, Tellux-Film

Zeitraum: Jahr 0 bis ca. 400

1: Von Jesus zu Christus 2: Fesseln der Macht

Die beiden ersten Folgen zeichnen nach, wie die Frohe Botschaft, die den gekreuzigten jüdischen Wanderprediger Jesus als den auferstandenen Christus interpretiert, im gesamten Römischen Reich verbreitet wird und viele Anhänger findet. Die frühen Christen sind jedoch Verfolgungen ausgesetzt, die erst mit der Konstantinischen Wende beendet sind: Das Christentum ist nun Staatsreligion. Auf Konzilien wird nach der Einheit der neuen Kirche gestrebt, Kirchenväter legen die Heilige Schrift aus, und das Mönchtum wird zur spirituellen Quelle der neuen Kirche.

Zeitraum: ca. 400 bis 1415

3: Getrennte Wege 4: Kreuz und Schwert 5: Heilige und Dämonen

Die Folgen 3-5 umspannen das Mittelalter: Die Antike endet mit dem Untergang des Römischen Reiches, während die Zentren der Christenheit, Rom und Konstantinopel, unterschiedliche Akzente setzen (Bilderstreit). Mönchsorden missionieren bzw. erneuern die Kirche. Päpste und Kaiser ringen, mal mit-, mal gegeneinander, um geistliche und weltliche Macht. Im Kampf mit der neuen Weltreligion des Islam, die sich bis Spanien ausbreitet, formiert sich die Kreuzzugsbewegung. Innerkirchlich führen Teufels- und Dämonenglaube zu Inquisition und Hexenprozessen.

Zeitraum: ca. 1400 bis ca. 1800

6: Diesseits des Himmels 7: Allein der Glaube 8: Himmel und Hölle 9: Neue Welten

Die Folgen 6-9 visualisieren den Übergang zwischen Mittelalter und Neuzeit. Die Renaissance verändert das mittelalterliche Weltbild: Der Mensch steht nun im Mittelpunkt die Naturwissenschaften etablieren sich. Die Reformation und die Gegenreformation führen zu Religionskriegen in Europa. Amerika wird entdeckt und erobert.

Zeitraum: 1789 bis 2000

10: Altar der Vernunft 11: Maschinen und Menschen 12: Pforten der Hölle 13: Chancen und Gefahren

Die Folgen 10-13 beschäftigen sich mit den umwälzenden geistesgeschichtlichen, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Veränderungen seit der französischen Revolution. Aufklärung und Säkularisation beschränken theoretisch wie praktisch die kirchliche Macht. Im 19. Jahrhundert verlangen die Industrielle Revolution und die Naturwissenschaften (Darwin) neue kirchliche Antworten. Das 20. Jahrhundert schließlich ist geprägt von totalitären Regimen, Kriegen, ethnischen Konflikten, von Armut und Hunger in der Dritten Welt sowie von den scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Wissenschaft (Gentechnik): all das fordert das Christentum heraus, sich auf der Grundlage der Botschaft Jesu der Gegenwart zu stellen.

TV22TV22 Gottes Werk

Gottes Werk und Darwins Beitrag – aus der Reihe „Credo“

Dokumentation, D 2009 – 44 Min.

Tellux Film GmbH; kfw

Mehr als 1500 Jahre bestand für Gläubige an einer der Kernaussagen des Glaubensbekenntnisses der Christen kein Zweifel: „Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde" Doch wie ein Erdbeben brachte Charles Darwin 1859 mit seinem Buch „Die Entstehung der Arten" diese Überzeugung ins Wanken. Es entstand eine erbitterte Auseinandersetzung zwischen Biologie und Theologie, die bis heute anhält. Mit der zweiten biologischen Revolution durch die Erkenntnisse der Genetik im 20. Jahrhundert verschärft sich die Diskussion um Evolution und Schöpfung noch einmal, immer mehr rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob der Mensch nicht endgültig seine herausragende Stellung in der Schöpfung verloren hat, und welche ethischen Probleme durch die Erkenntnisse der modernen Biologie entstehen. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts öffnet sich der Vatikan den Theorien der modernen Biologie. Der Film stellt die Fragen, warum sich der Dialog zwischen Biologie und Theologie lohnt und ob es einem modernen Gläubigen gelingen kann, beide Perspektiven zu vereinen.

TV23TV23 Mickey Maria

Mickey & Maria

Kurzspielfilm D 2006 - 10 Min.

Regie: Steffen Reuter, Buch: Laurent Daniels

Schmidtz Katze Filmkollektiv, kfw

Maria ist Gast auf dem Kindergeburtstag des Sohnes ihrer besten Freundin. Sie hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und ist in Sachen Liebe recht desillusioniert. Doch da macht der neunjährige Mickey ihr Avancen und schließlich die romantischste Liebeserklärung ihres bisherigen Lebens.

TV24TV24 Klosterpioniere

Klosterpioniere 1-4

Dokumentarfilm, D 2007 - je 44 Min.

 Redaktion: Martin Posselt, Buch und Regie: Juri Köster

Tellux-Film GmbH, Martin Choroba

In vier in sich abgeschlossenen Folgen werden uns vier charismatische Persönlichkeiten vorgestellt, die sich die Erneuerung des Klosterlebens nach der Säkularisation (1803) zum Anliegen machten: König Ludwig I. von Bayern, die Generaloberin der Dillinger Franziskanerinnen Clara Haselmayr, der Gründer der Missionsbenediktiner Andreas Amrein und schließlich der Stahlmagnat Theodor von Cramer-Klett. Alle vier haben auf unterschiedliche Weise dem Klosterleben im 19. Jahrhundert vitale Impulse gegeben und so zum Wiedererblühen der Klöster nach der Säkularisation beigetragen. Das Engagement der Benediktiner in der Mission hat diese neuen Impulse weit über Europa hinaus auf mehrere Kontinente weitergetragen.

Teil 1: Der leidenschaftliche König (Benediktiner München-St. Bonifaz-Andechs), Teil 2: Die selbstbewusste Dienerin (Franziskanerinnen Dillingen), Teil 3: Der ruhelose Mönch (Missionsbenediktiner), Teil 4: Der romantische Stahlbaron (Benediktiner Ettal)

TV25TV25 Taize

Taizé – mystischer Ort des Christentums

Dokumentation, D 2005 – 45 Min.

Buch und Regie: Michael Albus, Redaktion: Wolfgang Homering

ZDF

Anfang der vierziger Jahre nahm sich Frere Roger Schutz einem verlassenen Dorf in Burgund an und erfüllte es mit neuem Leben: In Taize entstand eine ökumenische Gemeinschaft, die große Anziehungskraft auf Christen in aller Welt ausübt. Michael Albus trifft dort auf Gäste und Mitarbeiter und erfährt von Roger Schutz, welche Gedanken und Grundsätze sein Lebenswerk bestimmen.

TV26TV26 Kinder erkälren ihre Religion

Kinder erklären ihre Religion

Dokumentation, D 2015 - 28 Min.

FWU, kfw

Der katholische Max, die muslimische Bahar, der jüdische Lenny, die buddhistische Jade und die hinduistische Bruntha leben mitten in Deutschland und geben einen Einblick in ihre spirituelle Welt. Die im Auftrag von FWU und kfw produzierte didaktische DVD erzählt von fünf Kindern, die einen sehr unverkrampften Zugang zu ihrer Religion haben und diesen auch weitergeben können. Fünf Weltreligionen werden dabei adressatengerecht erschlossen. Der ROM-Teil der DVD bietet zusätzliche Arbeitsmaterialien für den Einsatz in Schulen und Gemeinden.

TV27TV27 Mit Abraham auf dem Weg

Mit Abraham auf dem Weg

Dokumentation, D 2015 - 20 Min.

Regie: Dr. Anton Deutschmann, Kamera und Schnitt: Uwe Wrobel, Redaktion: Franziska Angerer

steyl medien, kfw

Der Nomade Abraham ist eine der zentralen Figuren sowohl in der jüdischen Thora als auch im christlichen Alten Testament Die Dokumentation zeichnet in ansprechenden Bildern Stationen des Abrahamsweges, wie ihn die Bibel überliefert, nach. Biblische Berichte dieser zentralen Gestalt werden so greifbar. Ferner geht der Film der Frage nach, welche Bedeutung die Überlieferung Abrahams heute hat: Inwiefern ist er der „Vater des Glaubens" und eignet sich die Gestalt als Ausgangspunkt für einen Dialog zwischen den abrahamitschen Religionen.

Der Film erzählt entlang von Gen 12-23 wesentliche Episoden der Abrahamsgeschichte. Neben narrativen Passagen werden die biblischen Kernaussagen von einem Priester, einem Rabbiner und einem Imam erläutert.

Somit wird die Relevanz der Berichte für alle drei Schriftreligionen deutlich. Ferner werden die Adressaten auf andere Schwerpunktsetzungen im Koran - gegenüber der Bibel und der Thora - aufmerksam gemacht.

TV28TV28 Maria seine Mutter

Maria, seine Mutter

Dokumentation mit Spielszenen, D 2012 - 30 Min.

Regie: Juri Köster, Redaktion: Martin Posselt

Tellux-Film GmbH München, Martin Cordoba, kfw

Die Dokumentation versucht eine Annäherung an die biblisch überlieferte Gestalt Mariens und ihre Zeit, aber auch an die kirchlich-ökumenische Lehre von der jungfräulichen Gottesmutter. Im Mittelpunkt stehen vier große Fragen: Wie lebten die Menschen zur Zeit Jesu und wie war die Stellung der Frau? Was berichten die Evangelien von der Mutter Jesu? Wie entfaltet sich die Marienlehre der Kirche und welches sind die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Konfessionen? Was kann Maria den Christinnen und Christen heute sagen?

Als Experten nehmen vier bekannte Theologen dazu Stellung: der Dogmatiker und Marien-Spezialist Prof. Wolfgang Beinert, der Bibelwissenschaftler Prof. Thomas Söding, die Dominikanerin Sr. Dr. Aurelia Spendel sowie der Lutheraner und Ökumene-Kenner Prof. Günther Wenz

TV29 1-4TV29 Gottesglaube Gottesbilder

Gottesglaube- Gottesbilder

5 Kurzfilme, D 2004

1 Mistertao, 2 Ernst & Lyset (11:52), 3 Herr im Haus (6:34), 4 Gottes Besuch (11:08), 5 Take your son (10:26)

Die Frage nach Gott gehört zu den zentralen Themen der Menschheit.

TV30 1-4

Faszination Glaube

4 Dokumentationen Deutschland/Marokko/Myanmar/Ungarn/Indien, 2005, je 44 Minuten

Ein Film von Peter Heller, Urmi Juvekar, Merle Kröger, Marita Neher

Produktion: HANFGARN & UFER Film- und TV-Produktion und ZDF in Zusammenarbeit mit arte

Die vierteilige Reihe stellt anhand exemplarischer Gotteshäuser oder Tempel und Gläubiger die Riten und Traditionen der entsprechenden Religion vor und lotet auch deren Verhältnis zur modernen Gesellschaft aus.

  1. Islam:TV30 1 Faszination Glaube Islam

Der Film zeigt einen beeindruckenden Ort: die größte Moschee der Welt Hassan II. in Casablanca; zu einer besonderen Zeit, nämlich vor und während der Feier des Opferfestes, dem Fest der Feste. Die Dokumentation zeigt Menschen bei den aufwändigen Vorbereitungen für dieses Fest.

 

 

 

 

 

 

  1. Judentum:TV30 2 Faszination Glaube Judentum

Anders als viele jüdische Gotteshäuser, die in unscheinbaren Seitenstraßen zu finden sind, steht die Dohány-Synagoge weithin sichtbar an einer der Hauptverkehrsadern der ungarischen Hauptstadt Budapest. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebten 740.000 Juden in Ungarn, nur 140.000 von ihnen überlebten den Holocaust. Heute ist die jüdische Gemeinde der ungarischen Metropole die viertgrößte in Europa. Die Dokumentation vermittelt Einblicke in das moderne Leben der jüdischen Bevölkerung im heutigen Budapest.

 

 

 

 

 

  1. Hinduismus:TV30 3 Faszination Glaube Hinduismus

Die Dokumentation gibt keine systematische Gesamtdarstellung des Hinduismus. Exemplarisch wird durch das religiöse und soziale Umfeld des Minakshi-Tempels im südindischen Madurai das komplexe Religionengefüge des Hinduismus vorgestellt. Der Minakshi-Tempel gehört zu den größten Tempelkomplexen Indiens und wird täglich von Tausenden von Gläubigen besucht. Dieser Tempel dient in dem Film als thematischer Gravitations- und Angelpunkt für dokumentarische Exkursionen in den Hinduismus.

 

 

 

 

 

  1. Buddhismus:TV30 4 Faszination Glaube Buddhismus

"Wie der Ozean nur einen Geschmack hat, den des Salzes, so ist die Lehre Buddhas nur von einem Geschmack durchdrungen, der Erlösung des Einzelnen vom Leid der Welt." Mit dieser Anlehnung an ein berühmtes Buddha-Zitat versucht der Kommentar gleich zu Beginn der Dokumentation zu skizzieren, worum es dem Buddhismus im Wesentlichen geht. Dabei wird, ganz dem Format der Reihe "Faszination Glaube" folgend, nicht der Versuch unternommen, den Buddhismus systematisch-theologisch oder historisch-chronologisch darzustellen, sondern geografisch und biografisch punktuell: Es geht um das Leben in und um die Shwedagon Pagode, dem wichtigsten Heiligtum der Buddhisten in Birma.